V. Die Anfänge des Fürstentums und erste Krisen

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V. Die Anfänge des Fürstentums und erste Krisen
Die wichtigsten Ausgaben der Schriften dieser Periode sind: EOE, Bd. I–V; mehrere Bände der Serie Documente privitoare la istoria românilor (Dokumente zur Geschichte der Rumänen). Hrsg. E. HURMUZAKI, später andere Hrsg. Bucureşti 1877–; Székely Oklevéltár (Szekler Urkundensammlung), 1–8. Budapest 1872-1934; R. GOOS, Österreichische Staatsverträge. I. Fürstentum Siebenbürgen. Wien 1911; Documente privitoare la istoria Ardealului, Moldovei si Ţării Româneşti (Dokumente zur Geschichte Siebenbürgens, der Moldau und der Walachei). I.–VII. Hrsg. E. VERESS. Bucureşti 1929–1934; die Bände von ETA; E. VERESS, Báthori István levelezése (Stephan Báthorys Korrespondenz). I–II. Kolozsvár 1944, ders., Báthory István király levélváltása az erdélyi kormánnyal 1581–1585 (König Stephan Báthorys Briefwechsel mit der siebenbürgischen Regierung 1581–1585). MHH-D 42, Budapest 1948; ders., Alfonso Carillo levelezése (Alfonso Carillos Korrespondenz). MHH-D 32 und 41, Budapest 1906, 1943; Monumenta Historica Societatis Jesu, Monumenta Antiqua Hungarica I–III. Hrsg. L. LUKÁCS, Roma 1969–1981.
Die wichtigeren Erzählquellen: N. ISTVÁNFFY, Historiarum de rebus Ungaricis libri XXXIV. Colonia Agrippina 1622; F. BETHLEN, Historia de rebus Transylvanicis I–VI. Cibinium 1782–1793; die drei Bände von DFGS; J. M. BRUTUS, Ungaricarum rerum libri, 1490–1552. MHH-S 12–14, Pest 1683–Budapest 1876; I. SZAMOSKÖZY, Történeti maradványai (Historische Überreste). MHH-S 21, 28–30. Budapest 1876–1880; F. F0RGÁCH, De statu reipublicae Hungaricae 1542–1572. MHH-S 16, Budapest 1886. Eine brauchbare Auswahl (sämtliche Zitate in ungarischer Übersetzung) bietet die Serie Erdély öröksége (Siebenbürgens Erbschaft). I-X. Hrsg. L. SZABÓ–L. MAKKAJ. Budapest [1942]. Eine zeitgemäße siebenbürgisch-rumänische Erzählquelle existiert nicht.
Grundlegend für die Ereignisgeschichte sind bis heute die Einleitungen der Bände von EOE von S. SZILÁGYI. Besondere Aufmerksamkeit aufgrund ihres speziellen Themas verdienen: I. LUKINICH, Erdély (Siebenbürgen), französische Zusammenfassung von Z. I. TÓTH, Biographie ďune frontičre. La formation du „Partium“. RHC 24, 1946; Zs. TRÓCSÁNYI, Erdély központi kormányzata 1540–1690 (Zentralregierung Siebenbürgens 1540–1690). Budapest 1980; ders., Az erdélyi fejedelemség korának országgyűlései. Adalékok az erdélyi rendiség történetéhez (Landtage in der Zeit des siebenbürgischen Fürstentums. Beiträge zur Geschichte des siebenbürgischen Ständewesens). Budapest 1976.
Die wichtigsten Bearbeitungen der einzelnen Perioden: L. BÁRDOSSY, Magyar politika a mohácsi vész után (Ungarische Politik nach der Niederlage bei Mohács). Budapest 1944 (die aktuellpolitischen Nebentöne müssen selbstverständlich überhört werden); G. BARTA, A Sztambulba vezető út (Der Weg nach Istanbul). Budapest 1983, ein Ausschnitt daraus: An d’illusions. AH 24, 1978; F. SZAKÁLY, Remarques sur l’armée de Iovan Tcherni. AH 24, 1978 und von demselben die Gritti-Biographie: Vesztőhely az út porában (Hinrichtung auf dem Wege). Budapest 1986; V. L. BOURILLY, Antonio Rincon et la politique orientale de Francois Ier. Revue Historique 113, 1913; R. GOOS, Die Siebenbürger Sachsen in der Planung der deutschen Südostpolitik. Wien 1940; R. CONSTANTINESCU, Moldova şi Transilvania în vremea lui Petru Rareş, 1527–1546 (Die Moldau und Siebenbürgen in der Zeit von Petru Rareş, 1527–1546). Bucureşti 1978; die Einleitung der neuen Urkundenausgabe von M. BERINDEI–G. VEINSTEIN, L’Empire ottoman et les pays roumains 1544–1545. Paris-Cambridge 1987 enthält einen brauchbaren historischen Rückblick; E. VERESS; Izabella királyné (Königin Isabella). Budapest 1901; über Bruder Georg und die Umstände seines Todes: G. BARTA, Vajon kié az ország? (Wem 704gehört das Land?). Budapest 1988; der Studienband Székely felkelés (Szekleraufstand) behandelt das gesamte Jahrhundert; ähnlich unverzichtbar bis heute ist der ungarisch-polnische Studienband über Stephan Báthorys Leben: Etienne Bathory, roi de Pologne, prince de Transylvanie. Kraków 1935.
Grundlegend zu den ökonomisch-sozialen Verhältnissen: D. PRODAN, Iobăgia în Transilvania in secolul al XVI-lea (Leibeigenschaft in Siebenbürgen im 16. Jh.). I–III. Bucureşti 1967–1968; SZENTGYÖRGYI, Jobbágyterhek; wichtige Detailbearbeitungen finden sich in Kelemen Ekv., in Székely felkelés und in Studien zur Geschichte der deutschen Nationalität und ihrer Verbrüderung mit der rumänischen Nation. Hrsg. L. BÁNYAI, C. GÖLLNER. Bukarest 1976.
Über die Reformation in Siebenbürgen: L. BINDER, Grundlagen und Formen der Toleranz in Siebenbürgen bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts. Köln-Wien 1985; Studienband: Luther und Siebenbürgen. Hrsg. G. und R. WEBER. Köln-Wien 1985; L. MAKKAI, Etat des ordres et théocratie calviniste au XVIe sičcle dans l’Europe centroorientale. Budapest 1975. A. PIRNÁT, Die Ideologie der Siebenbürger Antitrinitarier in den 1570er Jahren. Budapest 1961; R. DÁN, Mathias Vehe-Glirius and Radical Reformation. Budapest 1982; M. BALÁZS, Az erdélyi antitrinitarizmus az 1560-as évek végén (Der siebenbürgische Antitrinitarismus am Ende der 1560er Jahre.). Budapest 1988; über die rumänischen Orthodoxen s. M. PACURARIU, Istoria Biserici Ortodoxe (Geschichte der orthodoxen Kirche). I, wenn er auch als ersten Weißenburger Bischof den 1571 ernannten Eftimie betrachtet, den seine Vorgänger nur für einen „Teil“-Bischof hielten.
Über sonstige Aspekte der Kulturgeschichte: J. HORVÁTH, A reformáció jegyében (Im Zeichen der Reformation). Budapest 1953; A magyar irodalom története (Ungarische Literaturgeschichte). I. Hrsg. T. KLANICZAY. Budapest 1964; Á. DANKANITS, XVI. századi olvasmányok (Lesestoffe des 16. Jh.). Bukarest 1974; mehrere Beiträge des erwähnten Kelemen Ekv.; SZ. Ö. BARLAY, Romon virág (Blumen in der Ruine). Budapest 1986; P. P. PANAITESCU, Începturile scrisului în limba româna. Studii şi cercetări de bibliologie (Anfänge der rumänischen Schriftlichkeit. Bibliologische Studien und Forschungen). Bucureşti 1963; JAKÓ, Irás.
Die demographischen Angaben über die Sachsen – unter Benutzung verläßlicher Daten der früheren Fachliteratur – teilt I. BAKÁCS mit, in: Magyarország történeti demográfiája (Historische Demographie Ungarns). Hrsg. J. KOVACSICS. Budapest 1963, die spätere Schätzung von E. WAGNER (Wüstungen in den sieben Stühlen als Folge der Türkeneinfälle des 15. Jahrhunderts. FVLK 21, 1978) übertreibt die Relationen der Vernichtung. Die Zahl der Szekler konnte nur aufgrund der Szeklerkontingente von 25–30 000 Mann in den Kriegszügen am Ende des 16. Jahrhunderts geschätzt werden.
In den sieben Komitaten zählte I. SZABD (im genannten KOVACSICS-Band) bis zum Ende des 15. Jahrhunderts ca. 31000 königliche Steuereinheiten und – mit dem Gebiet Fogarasch zusammen – ca. 1750 Siedlungen; aufgrund der für das 15. Jahrhundert allgemein akzeptierten Multiplikatoren wurde die damalige Bevölkerung auf 350 000 und für das Ende des 16. Jahrhunderts auf 450 000 geschätzt. Tatsächlich bestanden am Ende des 15. Jahrhunderts jedoch nur ca. 1400 Siedlungen in den sieben Komitaten. Rechnen wir mit einem gewissen Wachstum, mögen es am Ende des 16. Jahrhunderts ca. 1600 gewesen sein. Entsprechend ist auch die Schätzung über die Bevölkerung zurückzunehmen, auf ca. 400 000, weil wir sonst abnormal hohe durchschnittliche Siedlungsgrößen erhalten würden. (Auch eine Durchschnittsbevölkerung von 250 ist nur unter Berücksichtigung der Städte und Marktflecken mit fallweise mehreren tausend Einwohnern akzeptierbar.) Da die Bevölkerung des Partiums anteilsmäßig geschätzt wurde (die Zahl der im Wert geänderten „Pforten“ in den sieben Komitaten in der Mitte des 16. Jh. betrug ca. 23 000, im Partium ca. 17 000, s. BIRÓ, A fejedelmi hatalom, S. 24, 40 u. 56; bzw. LUKINICH, Erdély, S. 134, 141, 146 u. 160), muß das Endergebnis auch dort von 350 000 auf 300 000 reduziert werden.
Diese Veränderungen beeinflussen gewissermaßen auch die Schätzung der Verteilung nach Nationalitäten. Von ca. 550 Siedlungen in den sieben Komitaten wissen wir sicher, daß sie den Zehnten zahlten, also ursprünglich ungarische oder sächsische Dörfer oder Städte waren (ZS. JAKÓ, Adatok a dézsma fejedelemkori adminisztrációjához [Angaben zur Zehntverwaltung in der Fürstenzeit]. Kolozsvár 1945). Unter Berücksichtigung der bei damaligen Konskriptionen üblichen Ungenauigkeiten und auch der Steuernachlässe kann diese Zahl auf ca. 650-700 erhöht werden. Die Bevölkerung der rumänischen Siedlungen betrug im allgemeinen nur ein Drittel der der ungarischen und sächsischen (ZS. JAKÓ, Bihar megye a török pusztítás előtt [Komitat Bihar vor der Zerstörung durch die Türken]. Budapest 1940, 187, bzw. L. MAKKAI, Szolnok-Doboka megye magyarságának pusztulása a XVII. század elején [Vernichtung der ungarischen Bevölkerung im Komitat Szolnok-Doboka am Beginn des 17. Jh.]. Kolozsvár 1942, 31). Unter Berücksichtigung dieses Verhältnisses, der ethnischen Mischung (vor allem der Ansiedlung von Rumänen in einst katholischen Dörfern) und auch der „ungebundenen“ Wanderhirten rechneten 705wir in der dreibändigen „Erdély története“ mit einer geringen ungarischen Mehrheit (in Siebenbürgen 240 000 gegenüber 200 000, im Partium 170 000 gegenüber 110 000). Die nun errechneten Verhältnisse sind das Ergebnis obiger Korrektur.
Eine detaillierte Monographie über den Fünfzehnjährigen Krieg liegt noch nicht vor; über Siebenbürgens Rolle in ihm siehe jüngst L. NAGY, Erdély a 15 éves háborúban. Sz 116, 1982. Über Michael den Tapferen unterscheiden sich die Ansichten der ungarischen und rumänischen Historiker erheblich. Die bedeutendste ältere ungarische Bearbeitung von L. SZÁDECZKY, Erdély és Mihály vajda (Siebenbürgen und Woiwode Michael). Temesvár 1893 zeichnete ihn als einen erobernden und verwüstenden Barbaren, während die bis heute beste rumänische Monographie von P. P. PANAITESCU, Mihai Viteazul (Michael der Tapfere). Bucureşti 1936, ihn als einen der Helden der Vergangenheit der rumänischen Nation verehrt. Der historischen Wahrheit viel näher kommt L. DEMÉNY, A székelyek és Mihály vajda (Die Szekler und Woiwode Michael). Bukarest 1977, während die neueste rumänische Zusammenfassung von ŞT. OLTEANU, Les pays roumains ŕ ľépoque de Michel le Brave. Bucarest 1977 ihn als den bewußten Vorläufer eines ein Jahrhundert später geborenen Gedankens (der Vereinigung der „drei rumänischen Länder“) betrachtet.
Aus der breitgefächerten Literatur über den Bocskai-Aufstand sind eine ältere und eine neuere Arbeit hervorzuheben: K. BENDA, Bocskai István (Stephan Bocskai). Budapest 1942 und L. NAGY, Bocskai István a hadak élén (Stephan Bocskai als Heerführer). Budapest 1981.

 

 

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