Wachstumsphasenkarte mit Legende

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Wachstumsphasenkarte mit Legende
Vollständige Beschriftung der in der Karte mit Nummern versehenen Bereiche, Straßen und Objekte:
Bereiche:
1 Bemalte Keramik aus der mittleren Jungsteinzeit (Funde im Niederösterreichischen Landesmuseum)
Straßen:
5 Stadtplatz (um 1600) – Hauptplatz (ab 1906) – Dollfuß-Platz (1934) – Adolf-Hitler-Platz (ab 1938) – Stadtplatz (seit 1945)
6 Körnermarkt (um 1600) – Traidmarkt (19. Jh.)
7 Tuchmarkt (um 1600)
8 Pflastergässl (seit 1906 Kirchengasse)
9 Pflastergässl (um 1600) – Kirchengasse (19. Jh.)
11 Fischmarkt (um 1600)
13 Schuhmarkt (um 1600) – Hafnermarkt (ab 1635)
14 Obstmarkt (um 1600)
15 Hafnermarkt (bis um 1600) am Mühlplatz – Matthias-Göstl-Park (seit 1926)
16 Ledergässl (um 1600) – Mühlgasse (19. Jh.)
17 Holzmarkt (bis zum 30jährigen Krieg)
18 Roßmarktgasse (um 1870) – Rathausgasse (seit 1906)
19 Roßmarkt (bis um 1880) – Ferkelmarkt (ab 1880) – heute: Marktplatz
20 Staatzergasse (um 1600) – Staatsbahnstraße (seit 1906)
21 Spitalgasse (um 1600) – Bürgerspitalgasse (seit 1906)
22 Hafnermarkt (um 1600–1635) – heute: Raiffeisenplatz
23 Brüdergasse (um 1600) – Nordbahnstraße (seit 1906)
Objekte:
24 Burg (Gründungsphase, erstmals erw. 1413; Lagerzelle, nicht für Wohnzwecke gedacht; Butterfaßturm nach 1400; Wohn- und Wirtschaftsräume im 16./17. Jh. ergänzt; Turm Ende 15. Jh.; 1568–1572 Ausbesserungsarbeiten)
25 Quaderturm (Gründungsphase; abgebrochen um 1830/35)
26 Landesfürstliche Mühle (err. 1526, dafür 1526 Durchbrechung der Stadtmauer genehmigt mit „Mühltürl”; Mühle vor der Stadt vermutlich aus Holz, in der Stadt mit Wohnung) – Stadtmühle (seit 1558; seither verpachtet; seit 1704 als „Stadt Laaer Mahlmühle” gänzlich in das Eigentum und die Verfügungsgewalt der Stadt übergegangen; 1825 privatisiert) – Mühle Franz Kasparek (seit 1825) – „Kunstmühle [später: Günther] Hoffmann” (seit 1906, stillgelegt 1989) mit Getreidesilo (err. 1929)
27 Pfarrhof (aus Gründungsphase?, ev. festes Haus; romanische Reste aus 13. Jh.; Erneuerungsarbeiten nach 1594, Inschrift Torbogen von 1600; Generalsanierung nach 1605; Gebäude verfiel infolge wirtschaftlicher Not in der Stadt zunehmend; nach Umbauten 1714 heutiges Aussehen; Ergänzungen unter Pfarrer Wurm 1813–1837; Generalsanierung 1993–1996)
28 Schule (bis 1625; abgebrochen vor 1649; 1649 der Pfarre Garten bewilligt)
29 Friedhof (1830 aufgelassen; Friedhofsmauer 1842 versteigert) – Kirchenpark (nach 1830)
30 Pfarrkirche St. Vitus (ev. Veitskapelle vor der Stadtgründung, um 1100–1130 entstanden; Kirche err. um 1230/40; nach tw. Zerstörung vor 1466 u. a. vermutlich Entfernung der beiden Seitenapsiden; um 1600 Orgelchor; 1653/54 Gewölbe des nördlichen Querschiffjoches nach Einsturz durch Stichkappengewölbe ersetzt; 1720–1745 Barockisierung; 1888/89 Renovierung; bei Renovierung 1959–1966 Wiederherstellung des romanisch-frühgotischen Baues; 1990–1996 Innen- und Außenrenovierung) mit Marienkapelle (1701–1778)
32 Städtisches Benefiziatenhaus (1593 das „Kaplanhaus” als abgebrannt bezeichnet; 1601 Organisten Wohnung im Benefiziatenhaus zugewiesen, ebenso 1602 Mesner im „Leopoldibenefiz”) – Mesnerhaus (1653, danach verödet, abgebrannt 1775) – Schüttkasten der Pfarre (1789 gekauft; 1840 umgebaut)
33 Dreifaltigkeitssäule (err. 1709/10)
34 Brunnen (um 1600; bis ca. 1900)
35 Badstube in der Staatzergasse (1590 erw., 1623 als „uralte Badstube” bezeichnet; 1649 bereits als verödet bezeichnet; heute: neben Blumenladen)
36 Bürgerspital (Gründungsphase; 1303 zum Erwerb gestattet und bereits Erworbenes bestätigt; 1411 Stiftung für Neubau; Neubau 1608, aufgelassen um 1880, heute: Kulturzentrum) mit Kirche zum hl. Jakob (1295 dem Bürgerspital zugeteilt und aus dem Pfarrverband der Pfarrkirche Laa ausgenommen; nach Brand 1599–1602 erneuert; Erneuerung des Inneren und neuer Turm im 18. Jh.; 1777 Leopoldibenefizium von der Pfarrkirche der Spitalkirche übertragen, 1788 erloschen) – im Bereich Bürgerspital Gerberei (vor Gründungsphase)
37 Städtischer Meierhof (erw. 1589, abgebrannt 1602, aufgelassen um 1770)
38 Schüttkasten (um 1600; um 1920 als Wohnhaus umgebaut)
39 Veteranenhäuschen (err. 1740)
40 Schüttkasten (err. 1742)
41 Städtisches Brauhaus (1849 privatisiert) – Brauerei Kühtreiber (seit 1850–1901) – Mälzerei (1901–1911) – heute: alte Mälzerei
42 Wirtshaus (?vor dem 30jährigen Krieg, 1667 als Gasthaus erwähnt; 1672 als „im weißen Rössel” bezeichnet; 1676 abgebrannt; von der Stadt eingezogen und ab 1677 verpachtet; 1706 erstmals als „Wirt bei der gulden Rosen” genannt; 1849 gassenseitig Einrichtung eines Kaffeehauses; 1879 Übergang des hinteren Teiles des Anwesens, 1883 der gesamten Liegenschaft an Spar- und Vorschußkasse, heute: Volksbank; Gasthaus weiterhin verpachtet, 1939 geschlossen) – Heim für Kinderlandverschickung (1939–1945) – „Maria Theresien Gasthof” bzw. „Gasthof zur Goldenen Rose” (seit 1945)
43 Minoritenkloster und -kirche zur Hl. Maria (gegründet um 1237, im 16. Jh. verödet; 1568 aufgehoben; als „Steinbruch” verwendet; Klosterkirche, so genannte Einsetz zuletzt als Schüttkasten und Feuerwehrdepot verwendet, 1908 abgetragen) mit Friedhof (1680 Bestattung der Pesttoten)
44 Pestsäule (Mariensäule; err. 1680)
45 „Rainbrunnen” (um 1600; bis ca. 1900)
46 Schranne (um 1600) nach Brand 1742 umgebaut; demoliert 1902) – Bezirksgericht und Steueramt (gegründet 1850–1879)
47 Rathaus (Kern Romanik; auf die doppelte Größe erweitert 14./15.Jh; durch Brand 1536 oder 1564 schwer beschädigt, danach wiederhergestellt und Fassade erneuert; Umbauten wahrscheinlich vor 1676, dabei Laubengang vermauert, Umgestaltung der Südhälfte des Hauses, Einzug von Stichkappengewölbe und Neugestaltung der Fassade; Freskenschmuck Anfang 18. Jh.; in Verwendung bis 1849, dann kurzfristig nur noch Gendarmerie und für Wohnzwecke verwendet; nach 2. Weltkrieg verfallen; Revitalisierung 1980er Jahre) – heute: Altes Rathaus mit Südmährer-Museum, Stadtbibliothek und Fremdenverkehrsbüro
48 Pranger „Rolandsäule” (Schild Jahreszahl 1575; mit Muster-Elle)
49 „Kleiner Eysenbrunnen” (um 1600; bis ca. 1900)
50 Badstube (seit 1649, ausbezahlt 1658; 1700 als Badstube eingerichtet; bis 1746)
52 Chirurgenhaus (seit 1746–1805; ab 1956 Gasthaus und Cafe, heute: Lokal der Österreichischen Volkspartei)
53 Brunnen (um 1600; bis ca. 1900)
54 Fleischbänke (17. Jh.)
55 Städtisches Schenkhaus (ab 1623; 1634 privatisiert; 1658 als öde bezeichnet) – heute: Wohnhaus, rückwärtiger Teil am Kirchenplatz Vereinshaus „Arbeiterheim” (1924 erworben), heute: Musikerheim
56 Städtisches Schenkhaus (1454–1623; Vorgängerbau 1436 erwähnt, nicht lokalisierbar) – heute: Wohnhausanlage
Andere Texte:
62 Böhmertor (geschleift 1861)
63 großflächige Siedlungsfunde (Frühbronzezeit, Latčnezeit, Frühmittelalter)
64 Reckturm (Gründungsphase)
65 Brunnen (um 1600; bis ca. 1900)
66 Venusberg (Bezeichnung im 16. Jh. belegt)
68 Neustift (um 1600)
69 Heiligenblutkapelle (err. 14. Jh., bis spätestens 1580 abgekommen)
70 Schloßanger (17./18.Jh, ab 1906 Burgplatz)
72 Herzogsmühle (15. Jh. urk. erw.)
73 Brunnen (um 1600; bis ca. 1900)
75 Große Pfarrgasse (ab 1906 Breitegasse)
76 Böhmergasse (seit 1906 Hauptstraße)
82 Türl beim „Deutschen Haus” (seit ca. 1820 durch Tür in der Stadtmauer Zugang zum Wehrgartenviertel, bis 1902)
84 Brunnen (um 1600; bis ca. 1900)
85 Staatzertor (geschleift 1852)
86 Brüder-(Znaimer- bzw. Pulkauer-)tor (geschleift vor 1850)
88 möglicherweise alter Verkehrsweg aus dem Pulkautal, Kornhandelsweg (13./14. Jh. von Korneuburg nach Mähren über Laa; im 15. Jh. verlegt)
90 Laadorf (erstmals erwähnt 1315 „Ladorf”, abgekommen nach 1472)
ARBEITSGRUNDLAGEN (in Auswahl)
M. Bachner, Ehemalige Brauerei Kühtreiber L. a. d. Thaya. Bestandsaufnahme und Revitalisierung. Diplomarb. 1996. – E. Beninger, Germanengräber in L./Thaya (NÖ), in: Eiszeit und Urgeschichte VI, 1929. – W. Boeheim, Archäologische Notizen über L. a. d. Thaya, in: Mittheilungen der k.k. Central-Commission für Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale, NF Bd.13, 1887, S. CLXI. – Ders., Die Burg zu L., in: Monatsblatt des Alterthums-Vereines zu Wien, II. Bd., 5. Jg., Nr. 5, Mai 1888, S. 33–35. – R. Büttner, Zur Entstehung der Stadt L. a. d. Thaya, in: UH 28, 1957, S.168–176. – R. Fürnkranz, Landesfürstliche Stadt L.a.d.Thaya. Ein kulturhistorischer Stadtführer, 1980. – Ders., Der Stadtplatz im Wandel der Zeit. (Kulturhefte Laa, Nr. 9, 1991). – Ders., Der Kirchenplatz. (Kulturhefte Laa, Nr.10, 1992). – Ders., „Zur goldenen Rose”. 400 Jahre Schildwirtshaus und 150 Jahre Kaffeehausgerechtigkeit. Ein Stück L.er Gastronomiegeschichte. (Kulturhefte Laa, Nr. 14, 1996). – Ders., Von Braumeistern, Brauhändlern und Leutgebern, in: Ders., G. Gruber, B. Kleibl, M. Überall: L. und das Bier – seit 1454. Fs. zum 70. Stiftungsfest der K.Ö.St.V. Nordgau, 1995. – Ders., Von der „Stadt L.er Mahlmühle” zur „Kunstmühle Günther Hoffmann”. Ein Stück L.er Wirtschaftsgeschichte. (Kulturhefte Laa, Nr. 15, 1998). – Ders., Das Bürgerspital in L. (Kulturhefte Laa, Nr. 3, 1984), S. 3–11. – Ders. u. G. Wabra, L. a. d. Thaya. Von der Jahrhundert- zur Jahrtausendwende. Dokumentation einer Veränderung, 2000. – Ders. u. B. Waigner, Ein Vierteljahrtausend Apotheke in L. a. d. Thaya. Gründung vor 250 Jahren – 130 Jahre Apotheke “Zum hl. Josef”, Sonderdruck aus: Österreichische Apotheker-Zeitung 31, Folge 52, 1977. – F. Goldmann, L. a. d. Thaya, in: Die Städte Niederösterreichs. 2. Teil: H–P. (ÖStB 4/2, 1976) S. 173–183. – A. Klaar, Der Stadtgrundriss von L. a. d. Thaya, in: UH 28, 1957, S. 176–180. – F. Mader, Von der Thaya zum Mühlbach. (Kulturhefte Laa, Nr. 5, 1987). – A. Toriser, Funde der älteren Glockenbecherkultur aus L. a. d. Thaya, p. B. Mistelbach, NÖ. (Archaeologia Austriaca 59/60, 1976), S. 29–42. – Ders., Altes Rathaus. (Kulturhefte Laa, Nr. 1, 1983). – Ders., Die Pfarrkirche St. Vitus in L./Thaya. (Kulturhefte Laa, Nr. 4, 1985). – M. Vancsa, Die Baureparaturen der Burg L. im XVI. Jahrhundert und ihre Kosten, in: Berichte und Mittheilungen des Alterthums-Vereines zu Wien, Bd. 34, 1899, S. 57–68. – G. Vorberg, Zur Struktur des landesfürstlichen Besitzes in NÖ., Diss. Wien 1965, – H. Weigl, Historisches Ortsnamenbuch von Niederösterreich, IV. Bd. L–M, Wien 1972. – M. Weltin, Zur nö. Stadtministerialität im 13. Jh. (am Beispiel von L./Thaya), in: UH 44, 1973, S. 113–128.
KARTENGRUNDLAGE
Siehe auch den Quellennachweis des Kartenblattes Laa 1822 (Franziszeischer Kataster). – Georg Matthäus Vischer, Statt Laa, aus: Georg Matthäus Vischer, Topographia Austriae inferioris 1672. Originalgetreue Neuausgabe veranstaltet vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich. Einleitung von Max Vansca, Wien 1920, Das Viertl vnter Mannhartsberg, Seite 149, Abb. 42. – R. Fürnkranz, L. in alten Ansichten, 1989. – A. Grund u. K. Giannoni, Erläuterungen zum Historischen Atlas der österreichischen Alpenländer 1/2, 1910, S. 128f.
© Wiener Stadt- und Landesarchiv, Wien
Ludwig Boltzmann Institut für Stadtgeschichtsforschung, Wien
6. Lieferung 2000
Entwurf: Susanne Claudine Pils
Bearbeitung: Susanne Claudine Pils, Rudolf Fürnkranz (Mitarbeit: Georg Wabra, Alois Toriser)
Kartographische Bearbeitung: Hans-Michael Putz
Kartographie: Christina Unger
Verlag: Wiener Stadt- und Landesarchiv, Wien – Österreichischer Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Linz
Druck: Ueberreuter Print und Digimedia, Korneuburg

 

 

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