Batthyány von Németujvar.

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Batthyány von Németujvar.
Wappen, freiherrliches, v. 1628: In B. aus gr. Dreiberge wachsend, (richtiger: hinter gr. Dreiberge hervorbrechend) über welch’ letzterem sich ein hoher n. Fels erhebt, auf dessen Spitze ein n. Pelikan in g. Neste sitzt, mit dem Schnabel seine Brust ritzend u. mit d. heraustropfenden Blute seine drei Jungen atzend, – ein g. Löwe, im Rachen einen schräggerichteten Dolch mit g. Kreuzesgriffe haltend.
Kleinod: Gekrönter gr. Lindwurm wachsend, mit Stachelschwanz und Stachelzunge, mit der erhobenen Vorderkralle ein s. Patriarchenkreuz haltend. – (Der Lindwurm wächst aus g. Blätterkrone [sic!]; – Helm und Decken hier nicht verliehen.)
Orig. im Besitze des Ferdinand v. Batthyány, im Neutraer Comitate.
Freiherrenstand (ungar.) v. König Ferdinand II. d. d. Prag, 21. Februar 1628 für Franz v. Batthian und für seine Söhne Georg und Caspar.
Diese linie scheint erloschen zu sein.
Wappen b), Batthyány v. Németujvár: Wie oben, bei fehlendem Kleinode und ohne Decken.
(Nach d. Orig. Grafenstandsdiplome.)
Freiherrenstand d. d. 1625.
Grafenstand d. d. Regensburg, 16. Aug. 1630.
Wappen c), fürstliches: Wie oben, mit folgenden Abweichungen: Der Löwe, hier doppelschwänzig, wächst aus n. Wellen, u. hält im Rachen einen Krummsäbel mit g. Parirstange; unter d. Felsen befindet sich eine gewölbte # Höhle.
Fünf Helme ohne Decken: I. Gekrönte w. Säule. – II. Der Löwe links gekehrt, wachsend. – III. R. Fürstenhut mit g. Kreuzchen. – IV. Der Pelikan des Schildes. – V. Braunes Fascesbündel mit s. Hacke und g. Lanzenspitze, die Fasces umwunden mit s. Bändern.
Schildhalter: Je ein auswärtsschauendes, braunes, geflügeltes Ross, bewehrt mit einer Turnirlanze, unter deren g. Spitze, hier eine viereckige g. Fahne mit gekrönten „F. I.” – dort eine gleichgeformte g. bordürte r. Fahne, mit den gekrönten g. Buchstaben „M. T.” – nach rechts, bezw. nach links abflattert. – Wahlspruch: Fidelitate et Fortitudine. – Fürstenstand v. Kaiser Franz I. d. d. 3. Jänner 1764 für Karl Graf v. Batthyány, Ritter des gold. Vliesses, Kross-Kreuz des St. Stefans Ordens ec.
Dieses uradelige, illustre Geschlecht, erhielt im Jahre 1481 einen erneurten Wappenbrief; der Wappenschild wurde 1. Text des Freiherrenstanddiplomes, stets im wesentliche unverändert beibehalten.
Wappen d), ältestes: Adler.
[Siegel d. d. 1396 des Magr. Georgius filius Nicolai de Kwagowrs (Kövágóeörs) judex et prothonotar. Archiepp. Strig. – Siehe: Zichy-Codex, V. 17].
Dieses Wappen, dürfte von dem vorstehenden Geschlechte, bis zum Jahre 1481 benützt worden sein, zu welcher Zeit, Balthasar von Batthyány, Obergespan v. Eisenburg und später Banus v. Bosnien, v. König Mathias, das – noch gegenwrtig in Gebrauch stehende Pelikanwappen erhält.
Wappen, e): In B. ein hoher w. Fels auf dessen Spitze ein Pelikan im Neste mit d. Schnabel seine Brust ritzend und mit d. heraustropfenden Blute drei Junge atzend; unter d. Felsen, aus einer # Höhle wachsend ein g. Löwe, einen Krummsäbel mit Parirstange wagrecht im Rachen haltend.
Kleinod: Der Pelikan mit d. Jungen.
Decken: bw.
(Gemaltes Wappen d. d. 1649 mit eigenhändiger Unterschrift des Generals Graf Adam Batthyány. – Siehe: Zichy-Album, Wappenmanuscript vom XVI.–XVII. Jh., im Besitze des Grafen Eugen Zichy.)
Da dem Geschlechte Batthyány gelegentlich der i. J. 1628 erfolgten Erhebung in den Freiherrenstand, als Kleinod ein Drache verliehen und dieses selbe Wappen, auch gelegentlich der Erhebung (v. J. 1630) in den Grafenstand bestätiget wurde, – so scheint Graf Adam hier sein Stammwappen (v. 1481) geführt zu haben. Dieser Adam, war auch der Grafenstanderwerber.
Der jeweilig reg. Fürst, führt den Namen Batthány-Strattman v. Német-Ujvár.
Den Namen „Batthyány” führt dieses Geschlecht seit 1398 nach der im genannten Jahre erhaltenen Donation.
[M. N. Zsebk. I. 1888, 5, 30, 37. – Dr. Schönherr Gyula, A Mérey család címerlevele. Turul, VI. 122.]
Die Batthyánys sind schon seit dem XV. Jahrh. in Kroatien ansässig, wo sie noch heute die Herrschaft Ludbreg besitzen und als Virilisten dem kroat. Landtage angehören.
Diese Familie gab dem Lande folgende Bane: Franz 1524–1533, Adam 1693–1703 und Karl 1742–1756.

 

 

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